Einsichten

 

Am 10. Februar 2016 hat der Fakultätsrat eine von Studierenden und Dekanat gemeinsam formulierte Best-Practice-Regelung hinsichtlich Klausureinsichten verabschiedet:

Best Practice für Klausureinsichten

  • Lesezeit pro Klausur: max. 20 Min; Studierende räumen dann den Platz für den nächsten.
  • Nachvollziehbare Bepunktung: Die Aufteilung der Gesamtpunkte auf die einzelnen Teilaufgaben wird in der Einsichtnahme, wenn möglich in der Klausur, angegeben.
  • Wenn die Bepunktung durch die Einsichtnahme in die Klausur sowie der Rücksprache mit den Assistenten nicht nachvollziehbar ist, können bei Bedarf „Formblätter“ ausgegeben werden, auf denen die Studierenden ihre Anfragen gut begründet für die Prüferin / den Prüfer darlegen können.
  • Die Prüfer verpflichten sich, die schriftlich begründeten Anfragen zu prüfen. Eine positive oder negative Antwort erfolgt per Email oder durch Aushang durch die Prüferin / den Prüfer.
  • Wenn Hilfsmittel für die Einsichtnahme benötigt werden, werden diese von der Prüferin / vom Prüfer gestellt, z.B. Stifte, Blätter oder Taschenrechner.
  • Das Verhältnis von Anzahl Studierender zu Aufsichtspersonen sollte angemessen sein.
  • Die Bekanntgabe des Termins zur Einsicht sollte spätestens eine Woche vor Einsichtstermin erfolgen.
  • Die Lösung sollte für die Studierenden nachvollziehbar sein, z.B. in Form einer Musterlösung in skizzierter Form.
  • SHKs können bei Einsichten die Arbeit der Prüfer unterstützen, sind aber grundsätzlich zu Verschwiegenheit verpflichtet.
  • Vollmachten: Bei der Einsichtnahme durch eine Vertreterin bzw. einen Vertreter des Klausurschreibers ist eine vollständige Vollmacht vorzulegen. Um Unsicherheiten bezüglich der Akzeptanz der Vollmacht zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen ausdrücklich dazu das Formular Vollmacht für Klausureinsichten zu verwenden. Bitte beachten Sie, dass eigenhändig verfasste Vollmachten äquivalente Inhalte aufweisen müssen. Um als äquivalent zu gelten, muss eine Vollmacht folgendes beinhalten: Name der Klausur; Prüfungsdatum; Prüfer/in; Willenserklärung der Person, die die Klausur verfasst hat (d.h. des Vollmachtgebers /der Vollmachtgeberin: Benannt mit Name, und Matrikelnummer) zur Bevollmächtigung der Person, die zur Einsichtnahme in die Klausurbearbeitung und zur Wahrnehmung der Rechte des/der Vollmachtgeberin bevollmächtigt werden soll (Bevollmächtigte/r: Benannt mit Name, Geburtsdatum und Geburtsort); Ort, Datum und Unterschrift der Vollmachtgeberin/ des Vollmachtgebers! (Eine Kopie von amtlichen Ausweisdokumenten des Vollmachtgebers/ der Vollmachtgeberin darf nicht verlangt und zu den Akten genommen werden.)
    Ohne Überprüfung der Identität der/des Bevollmächtigten kann die Einsichtnahme nicht bewilligt werden. Der/die Bevollmächtigte muss zur Prüfung seiner/ihrer Identität ein amtliches Ausweisdokument mit Lichtbild (Personalausweis, Reisepass, Führerschein o. ä.) vorzeigen (Kopien des Ausweises dürfen nicht verlangt und einbehalten werden.)

Best Practice zum Verhalten der Studierenden während der Klausureinsicht

Grundsätzlich gilt: Die Einsichtnahme dient dazu, die Studierenden über den Lösungsweg, das Bewertungsschema sowie die individuelle Bewertung der Klausur zu informieren. Die Studierenden können Inkonsistenzen oder Fehler in der Korrektur beanstanden. Die Einsichtnahme sollte nicht als Mittel verstanden werden, über Diskussionen mit den anwesenden Betreuern noch zusätzliche Punkte „auszuhandeln“. Die Lösung sollte für die Studierenden nachvollziehbar sein, z.B. in Form einer Musterlösung in skizzierter Form. Auch dient die Einsicht nicht dazu, Lehrinhalte erneut zu erklären oder die grundsätzliche Vorgehensweise bei der Bewertung der Klausur in Frage zu stellen.

  • Studierende weisen sich per Lichtbildausweis aus.
  • Fragen werden während der Einsichtnahme gesammelt an die Betreuer gerichtet.
  • Es wird nur mit den Betreuern direkt und nicht untereinander kommuniziert.
  • Nur zur Verfügung gestellte Materialien und Geräte werden verwendet.
  • Es dürfen keine Fotos, aber nach Absprache Notizen gemacht werden.
  • Studierende verlassen – ohne Aufforderung – spätestens nach Ablauf von 20 Minuten die Einsichtnahme, sofern sie diese Zeit auch effektiv nutzen können.
  • Die Einsichtnahme wird um die angekündigte Zeit beendet, d.h. eine volle Einsichtnahme von 20 Minuten ist nach Erreichen der Endzeit evtl. nicht mehr möglich.
  • Studierende und Mitarbeiter achten auf einen gegenseitig respektvollen Umgang miteinander.
 
16.08.2017